Der Schautanz 2017: „Jumanji – das Spiel, das den Dschungel zum Leben erweckt“

In Anlehnung an den Kinofilm der 90er-Jahre gestaltet sich die Handlung dieses Schautanzes. Während des Ballspielens nehmen zwei Kinder dschungelartige Trommelklänge wahr. Neu-gierig legen sie ihren Ball beiseite und versuchen, die Herkunft der Trommelschläge ausfindig zu machen. Dabei entdecken die Kinder ein uraltes Spiel mit dem Titel „Jumanji“. Als hätte das Spiel nach ihnen gerufen und gewollt, dass es von den Kindern gefunden wird, zieht es die Spielfreudigen magisch an. Unverzüglich öffnen die beiden das altertümliche Brettspiel und lesen sich die Regeln im Inneren des Spiels vor:


Jumanji – das Spiel, das den Dschungel zum Leben erweckt.
Es ist ein Spiel aus längst vergangener Zeit,
aus dem die Kreatur des Dschungels entweicht.
Sie dringt ein in deine Welt,
es droht Gefahr, sobald der Würfel fällt.
Gelang ins Ziel – dann wird’s gut,
es verschwinden Nashorn, Schlingpflanze, Affe und Flut.

Die beiden Kinder schauen sich gegenseitig an und ein gemeinsames Nicken signalisiert den Entschluss, das Spiel trotz der gefahrenverheißenden Regeln in Angriff zu nehmen. Sofort nimmt das eine Kind die Würfel in die Hand und schon wird die erste Spielfigur gesetzt. Doch da beginnt auch bereits der Spuk, der dem Spiel innewohnt. Bei jedem Zug erscheint ein le-bensbedrohliches Hindernis aus dem Dschungel, das die Kinder überwinden müssen, um das Spiel zu Ende zu spielen. Zunächst erscheint eine Horde von Nashörnern. Unter ihnen auch das überdimensional große Alphamännchen, der Anführer der Horde. Doch die beiden Spie-ler sind flink und können vor den Nashörnern fliehen. Damit ist das erste Abenteuer bewältigt. Kurz darauf entsteigen dem Spiel auch schon gefährliche Schlingpflanzen. Diese schleichen sich zunächst fast unbemerkt an die Jungen heran und umklammern diese immer fester. Wie heimtückische Würgeschlangen versuchen sie, die Kinder zu ersticken. Doch auch dieses Mal schaffen sie es gerade noch, sich rechtzeitig von den bösartigen Pflanzen zu befreien, und können dadurch den nächsten Spielzug starten.

Wie aus dem Nichts steht auch schon das nächstes Geschöpf des Dschungels neben ihnen: ein Affe. Dieser winkt seine Artgenos-sen herbei und die beiden Kinder befürchten Schlimmes. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Affenbande ausnahmsweise völlig harmlos ist und mit den Kindern nur spielen möchte. Gemeinsam fangen sie zu tanzen an, führen zahlreiche Akrobatik auf, und spielen Spielchen wie beispielsweise Fangen. So angenehm diese animalischen Genossen für die Kinder auch sein mögen, auch damit ist dieses Hindernis überwunden. Die Kinder würfeln erneut: Doch leider reicht die Augenzahl noch nicht aus, um die Spielfigur ins Ziel zu setzen. Deshalb ereig-net sich auch schon die nächste Katastrophe – in diesem Fall eine Naturkatastrophe. Die Wolken am Himmel verdichten sich und ein Regen zieht auf. Zunächst kitzeln die Regentrop-fen nur auf den Nasen der Kinder. Doch allmählich wird der Regen stärker und ehe sich die beiden Jungen versehen, stehen sie in einem Hochwasser. Der Wasserpegel steigt und steigt und die Kinder sind sich einig: Sie müssen dem Spuk mit dem letzten Spielzug ein Ende be-reiten. Kurz bevor die Kinder zu ertrinken drohen, wirft eines der beiden zum letzten Mal den Würfel und trifft die passende Augenzahl. Im Nullkommanichts verschwindet die Flut und das Brettspiel beginnt sich zu schließen. Mit dem Zuklappen verschwindet auch die Flut und die anderen Kreaturen des Dschungels werden ebenso in diesem verbannt. Zwar völlig ermattet, aber dafür umso erleichterter, feiern die beiden Jungen ihr Überleben. Abschließend sagt der eine: „Sulang mer noch am lääve sin, steht eines fest: Jumanji wird nicht mehr gespielt!“